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Interaspa 2010 in Hannover: „Profimesse der kurzen Wege“
Das Angebot der Messe, die nach drei Terminen in Bremen zum ersten Mal in Hannover statt-findet, umfasst wieder alle betrieblichen Bereiche von der Produktion über Verarbeitung und Lagerung bis zur Vermarktung. Präsentiert werden Innovationen zu Ernte- und Anbau-technik, Saatgut, Pflanzenschutz und Düngung. Ebenso wenig fehlen die Bereiche Werbung und Verpackungstechnik mit neuen Lösungen und Anregungen. Erstmals wird es für Aussteller und Messebesucher am Mittwoch, dem 13. Januar, ab 10 Uhr, eine hochkarätige Eröff-nungsveranstaltung geben. Namhafte Experten werden mit einem Top-Moderator zum Thema „Wertschätzung von Lebensmitteln“ diskutieren. Der Veranstalter Asparagus GmbH verspricht ein Messekonzept, das den Messebesuch für Fachbesucher so effizient wie möglich macht. Am neuen Messestandort Hannover werden rund 3.000 Fachbesucher aus Deutsch-land und dem europäischen Ausland erwartet.
Bündeln und Verwiegen zwei wichtige Schwerpunkte
Die Messe bietet vor allem im Bereich „Aufbereitung des Erntegutes“ zahlreiche Neuheiten. So stellt der Sortier- und Verpackungsspezialist Strauß GmbH seine Verwiegeeinrichtung in Kombination mit einer neu entwickelten Bündelmaschine vor, die mit einer speziellen Bündelvorrichtung, dem GUB Buncher, kombiniert ist. Der Clou: Damit lassen sich mit einer Werbebotschaft bedruckte Gummibänder ganz leicht an Spargelbunden festmachen. Die Firma Neubauer Automation präsentiert als Neuheit die Verwiegemaschine Aspawaag. Die Maschine produziert exakt abgewogene Bündel, die den Vorgaben des LEH genügen. Die zu verwiegenden Stangen werden einzeln gemessen und anschließend in Schalen abgelegt, die mit einer Waage verbunden sind. Eventuell auftretende Gewichtsdifferenzen werden au-tomatisch ausgeglichen. Natürlich können Spargelstangen schon im Vorfeld in die Schalen gelegt und so die Qualität und Gestaltung der Bünde beeinflusst werden.
Kirpy als Selbstfahrer
Die ai-solution GmbH aus Wolfsburg präsentiert auf der Interaspa 2010 eine Weltneuheit: Ne-ben dem gezogenen Kirpy-Vollernter wird der weltweit erste Spargelvollernter Kirpy als Selbstfahrer zu sehen sein. Dieses auf Basis eines Weintraubenvollernters entwickelte Modell ermöglicht die Arbeit ohne den zusätzlichen Einsatz von Schleppertechnik. Außerdem kann der Besucher die für diese Modelle neu entwickelten Folienführungen besichtigen. Weitere Neuentwicklungen rund um die teilmechanisierte Spargelernte zeigen die Firmen Engels, Delp und Bagioni sowie Firmenich. Das Unternehmen Agro Plenge aus Sulingen stellt neue Systeme rund um die Spargelernte durch Erntehelfer vor, unter anderem ein neues Spargelmesser und Material schonende Schleifmaschinen für Erntemesser. Wer noch Ern-tehelfer sucht, der kann sich am Stand der Firma Niemann & Poroszewski über die Möglichkeiten für den Einsatz von Saisonarbeitskräften aus Bulgarien informieren.
Problemlöser EDV
Verschiedene Aussteller bieten neue Systeme im Bereich EDV an. So gibt es einige neue
Ideen rund um den immer interessanter werdenden Markt der Beerenobstselbstpflücke. Die Firma ESD bietet ein System an, bei dem neben dem sonst üblichen Wiegen der mitgeb-rachten Erntebehälter auch Mindestverkaufszahlen vorgegeben werden können. So lässt sich vermeiden, dass viele Personen zum „Event Selbstpflücken“ kommen, der Umsatz dann aber doch zu wünschen übrig lässt. Die Experten der Agroproject GmbH & Co. KG und der FarmData GmbH zeigen ebenfalls innovative Software-Lösungen, zum Beispiel zur Abrech-nung von einzelnen Verkaufsständen. Beide Firmen bieten darüber hinaus Systeme zur Abrechnung und Verwaltung von Saisonarbeitskräften an, die teilweise noch mehr können, etwa die Erstellung von Schlagkarteien, oder auch die Verwaltung der Informationsflut bei Verordnungen und Vorschriften.
Sonderausstellungsfläche „Professionelle Warenpräsentation“
Neu ist das verbesserte Angebot der Interaspa speziell für Direktvermarkter. Nicht nur mehr Aussteller, sondern auch besondere Aktionsflächen erwarten die Besucher. So wird zum Beispiel das Thema „Warenpräsentation“ in einer „Ideenausstellung“ auf Sonderflächen in den Mittelpunkt gerückt. Gezeigt werden neben Vorschlägen zur Warenpräsentation innovative Ideen zur Eingangsgestaltung von Hofläden. Die Besucher sollen Anregungen erhalten, wie mit einfachen und kostengünstigen Mitteln tolle Produkte auch toll präsentiert werden können. Weil Direktvermarkter ihre betrieblichen Arbeitspitzen vor allem an Wochenenden haben, wurde die Messe außerdem vom Wochenende in die Wochenmitte (Mittwoch und Donnerstag) verlegt.
Mehr Aussteller im Bereich „Sortimentsergänzung im Hofladen“
Wie schon in den Vorjahren wird es auch in diesem Jahr ein umfangreiches Angebot von Ausstellern im Bereich der Sortimentsergänzung und von Zulieferern für die Direktvermark-tung geben. Zunehmend interessant und auf der Messe gezeigt werden dabei neben den traditionellen Produkten originelle und ausgefallene neue Produkte zur Sortimentsergänzung.
Innovative Produkte und neue Ideen gibt es auch für die wichtige Vermarktungsschiene Wo-chenmarkt und Straßenverkaufsstände zu sehen.
Zentrum der Norddeutschen Beratungsorganisationen
Wie in den Vorjahren erwarten zahlreiche Experten und Berater die Interaspa-Besucher im Beratungszentrum. Praktisch alle Beratungsorganisationen sind mit ihren Experten vor Ort.
Im Kasten:
Folgende Beraterinnen und Berater erwarten die Besucher auf der Interaspa:
Heinz Möller Landvolk Niedersachsen
Peter Zanini Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgebervereini-gung in Niedersachsen
Ralf Große-Dankbar,
Spargelspezialberater, Landwirtschaftskammer NRW
Frau Sandra Müller Obstbauberaterin, Landwirtschaftskammer NRW
Nils Seils Spezialberater, Arbeitswirtschaft, Landwirtschafts-kammer Schleswig Holstein
Thomas Hanf Spezialberater, Spargelanbau, Landwirtschaftskammer Schleswig Holstein
Tilman Keller Obstbauberater, Obstbau-Beratungsring Schleswig-Holstein
Heike Rose Pflanzenschutzdienst Schleswig-Holstein
Tobias Plagemann Pflanzenschutzdienst Schleswig-Holstein
Dr. Horst zum Eschenhoff Spargelteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Dr. Gabriele Weimann Spargelteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Eltje Ockenga Spargelteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Dieter Weber Spargelteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Frank Uwihs Spargelteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Nobert Märkisch Betriebswirtschaftliche Beratung, Landwirtschafts-kammer Niedersachsen
Dr. Alexandra Wichura Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Nie-dersachsen
Sabine Hoppe Beraterin für Direktvermarktung, Landwirtschaftskam-mer Niedersachsen
Albert Nordmann Obstbauberatungsring Südoldenburg
Rolf Lüders Obstbauberatungsring des Alten Landes
Alfred-Peter Entrop Obstbauberatungsring des Alten Landes
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen präsentiert erstmals die neue Kundenzeitschrift „Spargel-Tarzan“. Die Zeitschrift wurde speziell für Kinder entwickelt und hat sich in anderen gärtnerischen Betriebszweigen bereits mehrfach als hervorragendes Instrument zur Kunden-bindung bewährt. Spargelspezialberater Frank Uwihs berichtet über aktuelle Erfahrungen und Ergebnisse zur von ihm entwickelten Methode der Spargeljungpflanzenanzucht in Erd-presstöpfen. Die Methode wurde im Jahr 2003 speziell für Biobetriebe entwickelt. Inzwischen wird die Methode auch von einigen konventionellen Spargelproduzenten in Niedersachsen angewendet.
Spargelfolien - immer wieder neu
Auch in diesem Jahr lassen sich auf der Interaspa wieder einige Neuentwicklungen im Be-reich der Verfrühungssysteme finden. Neu ist, neben den Folien für Standard-Minitunnel, eine 50 cm breitere Folie für den Aufbau von extra hohen Minitunneln. Damit soll sich der Erntebeginn noch weiter vorziehen lassen. Einige Firmen bieten Taschenfolien an, die mit Wasser befüllt werden können. Eine interessante und zeitsparende Methode. Außerdem gewinnen Vlies und Lochfolie als Dreifachabdeckung wieder an Bedeutung, hier wird es randverstärkte Vliese zu sehen geben, unter denen mit einer Erntehilfe geerntet werden kann.
Energieeinsparung - ein allzeit interessantes Thema
Im Bereich Energieeffizienz bieten vor allem die Kühlanlagenbauer effiziente Lösungen zur Nutzung der Abwärme von Kühlmaschinen an. Ob und wie man sie in den Betrieb integrieren kann, hängt neben der benötigten Wärmemenge von der Gesamtsituation im Betrieb ab. Gibt es eine Möglichkeit, die Wärme für die Warmwasserbereitung in den Unterkünften der Sai-son-Arbeitskräfte zu nutzen, oder kann man seine Kisten mit warmem Wasser effizienter reinigen als mit kalten Wasser? In jedem Fall bietet der Ausstellungsbesuch reichlich Gele-genheit, betriebliche Fragen zu diskutieren und Investitionsentscheidungen vorzubereiten.
INTERASPA 2010
Fachmesse für Spargel, Gemüse, Beerenobst und Direktvermarktung
Datum: Mittwoch und Donnerstag, 13. und 14. Januar 2010
Ort: Hannover, Messegelände,
Ausstellungshalle 17
Öffnungszeiten: 9 – 17 Uhr an beiden Tagen
So kommen Sie hin!
Interaspa-Ticket der Deutschen Bahn:
Bei der Deutschen Bahn können Sie telefonisch das Interaspa-Spezialticket buchen.
Preise: Bei Anreise bis 350 km 79,-Euro pro Person, ab 350 km 139,-Euro pro Person. Gilt jeweils für die 2.Klasse, für Hin- und Rückfahrt.
Anfahrt:
Aussteller und Besucher werden im Raum Hannover auf Autobahnen und dem Messe-schnellweg direkt zum Messegelände geführt. Besucher gelangen über den Eingang Nord 1 zur Interaspa-Ausstellungshalle 17.
Angabe für das Navigationsgerät: 30521 Hannover, Kronsbergstraße/Ecke Gutenbergstraße.
Bahn:
Das Messegelände (Eingang Nord) erreichen Sie vom Hauptbahnhof Hannover aus mit den Stadtbahnlinien 8 oder 18 oder in ca. 10 Minuten mit dem Taxi.
Flug:
Die Anbindung zum Messegelände erfolgt über die S-Bahn-Linie 5 vom Flughafen zum Hauptbahnhof Hannover und von dort aus mit den Stadtbahnlinien 8 oder 18 zum Messege-lände (Eingang Nord).
Eintritt: 12 € (Tageskasse) bzw. 10 € (Onlinereservierung unter www.interaspa.de )
Die Interaspa 2010 im Internet: www.interaspa.de
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